Zweiter Teil Rückspiele im Viertelfinale der BBL-Playoffs. Während Frankfurt die Überraschung schafft und München schlägt, konnte Bonn lange mithalten und lag zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne, ehe Bamberg zum Endspurt ansetzte und den Telekom Baskets eine herbe Niederlage beibrachte.

Fraport Skyliners vs. FC Bayern München 75:69 (42:35)

In einem ausgeglichen Anfangs-Viertel gelang es Frankfurt immer ein wenig die Nase vorne zu haben (17:15). Doch schon mit dem ersten Angriff im zweiten Abschnitt ging München in Front (17:18). Nach acht Führungswechseln in den zweiten zehn Minuten setzten sich die Hausherren aber zur Pause mit 42:35 erstmals leicht ab.

Dank einer guten Defensive und manchmal unsicher wirkende Münchner hielt Frankfurt diesen Vorsprung über das dritte Viertel (57:52.) Nach fünf Minuten im Schlussabschnitt hatten sich die Gäste auf zwei Zähler rangekämpft (65:63), doch mit einem 10:0-Lauf schufen die Hessen klare Verhältnisse bis zum Schluss.

Telekom Baskets Bonn vs. Brose Bamberg 82:90 (50:46)

In einer Halle, in der bis auf die Gäste aus Bamberg fast jeder ein Shirt in Magenta trug, fühlten sich die Gastgeber sichtlich wohl und brachten von der ersten Sekunde an viel Energie auf das Parkett: Unter anderem zwei Dreier vom Defensivspieler des Jahres, Yorman Polas Bartolo, sorgten für einen guten Bonner Start, doch trotzdem lagen die Bamberger nach zehn Minuten 27:24 vorne. Aber die Partie blieb eng, und so wechselte die Führung im zweiten Viertel mehrfach, ehe sich die Hausherren in der Schlussphase eine kleine Führung erspielten und mit 50:46 in die Kabine gingen.

Patrick Dirksmeier

Und die Bonner blieben auch nach dem Seitenwechsel am Drücker: Punkt um Punkt zogen die Rheinländer davon, ein Dunk von Polas Bartolo bedeutete Mitte des Viertels eine 63:48-Führung für die Telekom Baskets. Punkte von Daniel Hackett brachten die Bamberger mit der Schlusssirene des dritten Abschnitts wieder auf 63:70 heran. Drei Minuten vor dem Ende glich Augustine Rubit von der Freiwurflinie zum 82:82 aus – die Partie damit wieder völlig offen. Und den Bonnern flatterten nun die Nerven: Während die Bamberger cool ihr Spiel durchzogen, kamen die Hausherren nicht mehr zu guten Würfen und mussten zusehen, wie die Gäste am Ende den zweiten Sieg in der Serie holten.

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga (BBL)

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