Oldenburg gleicht Viertelfinal-Serie gegen Berlin aus (1:1). Berlin dominiert die erste Halbzeit, Oldenburg kämpft sich in die Verlängerung. Kapitän Rickey Paulding stellt sich als Anführer unter Beweis.

EWE Baskets Oldenburg vs. ALBA Berlin 105:100 OT (44:51; 92:92)

Früh sah es nach einer Wiederholung des ersten Spiels aus: Berlin vergab im ersten Viertel nur einen Wurf, netzte fünf von fünf Dreiern (acht von neun Würfe aus dem Feld) und führte nach zehn Minuten 29:21. Bis zur Halbzeit änderte sich daran nichts; wenigstens geriet Oldenburg nicht höher in Rückstand (44:51).

In Minute 26 lag Berlin weiterhin acht Zähler vorne (57:65), doch Oldenburg kämpfte sich mit starker Defensive Punkt um Punkt zurück und ging durch einen Dreier von Frantz Massenat zum Viertelende 72:71 in Führung. Zu Beginn des letzten Viertels stellte Berlin kurz den Fuß aufs Gas, zog mit einem 14:2-Lauf davon (74:85, 35. Minute); doch Oldenburg kämpfte sich umgehend zurück und führte 1:30 Min. vor Schluss wieder mit einem Punkt (92:91). Den glich Peyton Siva 22 Sekunden vor dem Ende noch aus, vergab allerdings den zweiten Freiwurf und es ging in die Verlängerung.

Die letzten fünf Minuten gehörten dann Rickey Paulding: der Small Forward netzte beim Stand von 100:100 – 16 Sekunden vor dem Ende – erst einen Dreier und machte anschließend mit einem And-One den Deckel auf die Partie.

Patrick Dirksmeier

Quelle: easyCredit BBL

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