ALBA Berlin fehlt nur noch ein Sieg, um erstmals seit 2014 wieder ins Finale der easyCredit BBL einzuziehen: Der Hauptstadt-Klub gewann das zweite Spiel der Halbfinalserie bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 100:74 (42:37) und braucht somit nur noch einen Erfolg, um die best-of-five-Serie für sich zu entscheiden.

MHP Riesen Ludwigsburg vs. ALBA Berlin 100:74 (42:37)

Die Gastgeber taten sich im Angriff zunächst schwer, den Ball im Korb unterzubringen, und auf der Gegenseite, die Offense der Berliner zu stoppen: Nach sechs Minuten hatte John Patrick beim Stand von 6:17 bereits zwei Auszeiten genommen, doch auch das half wenig: 28:8 für Berlin hieß es nach dem ersten Viertel. Erst danach zeigten die Worte vom Ludwigsburger Coach langsam Wirkung, denn die Hausherren konnten nun langsam verkürzen: Adam Waleskowski erzielte per Hakenwurf das 28:38 (18.), Thomas Walkup netzte aus der Ecke zum 37:42 (20.) ein und sorgte so dafür, dass das Halbzeitergebnis deutlich freundlicher aussah als sein Pendant nach Ende der ersten zehn Minuten.

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(c) Hans-Walter Tschirley

Patrick Dirksmeier

Hier gelang es den Albatrossen wieder, mit einem schnellen 5:0-Run schon in der ersten Minute die Gastgeber wieder zu einer Auszeit zu zwingen – und nach vier Minuten zum nächsten Timeout. Da stand es nämlich wieder 59:40 für die Berliner und Riesen-Kapitän schleuderte seinen Kollegen ein „Fuck offense, play defense“ entgegen. Trotzdem ging es mit 72:49 für die Gäste ins Schlussviertel. Doch anders als in der ersten Hälfte gab es dieses Mal kein Comeback der Schwaben: Berlin spielte die Partie souverän zu Ende und braucht nur noch einen Erfolg, um erstmals seit vier Jahren wieder unter den letzten zwei zu stehen.

Quelle: easyCredit BBL

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