Der FC Bayern München hat mit einer dominanten Vorstellung die Finalserie zum 1:1 ausgeglichen. Der 96:69-Auswärtserfolg bei ALBA Berlin vor 13.251 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena fußte auf ein starkes erstes Viertel. Die Bayern fügten den Albatrossen auf nationaler Ebene die erste Heimniederlage seit dem 5. November 2017 zu.

ALBA Berlin vs. FC Bayern München 69:96 (29:44)

Mit zwei Veränderungen starteten die Bayern: Stefan Jovic statt Anton Gavel und Vladimir Lucic statt Nihad Djedovic liefen von Beginn an auf. Jedoch hatte Lucic nach 108 Sekunden bereits zwei Fouls auf dem Konto. Nichtsdestotrotz bestimmten die Gäste die ersten Minuten: Dank starker Verteidigung führten die Bayern nach siebeneinhalb Minuten mit 18:6, zur Viertelpause waren sie auf 26:9 davongezogen.

Die Albatrosse benötigten zwei Dreier von Spencer Butterfield und Marius Grigonis, um offensiv in die Begegnung zu finden. Die Scharfschützen der Auftaktpartie stoppten damit einen 11:0-Lauf der Gäste. Die Berliner gingen ihrerseits auf einen 13:0-Lauf und setzten dabei auf eine Zonenverteidigung. Darauf stellten sich die Gäste aber ein und behaupteten zur Halbzeit eine 44:29-Führung.

Im dritten Viertel verkürzten die Berliner kurzzeitig auf 13 Zähler, den Offensivrhythmus der Bayern konnten sie aber nicht stoppen. Vor allem die Bankspieler trumpften bei den Münchenern auf.

Patrick Dirksmeier

In den vierten Durchgang starteten die Bayern mit einem 12:0-Lauf, um zum ersten Mal mit 30 Zählern Differenz zu führen – die Entscheidung. Damit fügten die Bayern Berlin auf nationaler Ebene die erste Heimniederlage seit dem 5. November 2017. Berlins damaliger Gegner? Ebenfalls der FC Bayern München.

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga (BBL)

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