Die Deutsche Basketball Nationalmannschaft konnte sich nach einem 112:98 (18:21, 17:33, 27:16, 30:22, 20:06)-Erfolg nach Verlängerung gegen Israel für die Weltmeisterschaft in China qualifizieren. Acht Siege in acht Spielen bedeuten den vorzeitigen, ersten Platz in der Gruppe. Erfolgreichster Spieler war Dennis Schröder mit 30 Punkten.

Mit Robin Benzing als Kapitän konnte Hendrik Rödl im entscheidenden Spiel wieder auf den Wunschspieler setzen. Im Supercup in Hamburg fehlte Benzing noch, um sich bei seinem neuen Team in der Türkei einspielen zu können.

Zu Beginn wirkte die DBB-Starting Five etwas unkonzentriert und geriet früh in Rückstand. Erst ein Dreier von Kleber sorgte für den Startschuss und so gelang es dem deutschen Team das erste Viertel in Schlagdistanz zu beenden.

Im zweiten Viertel machten die Israelis enorm Druck und das Team um Schröder und Co wirkte verunsichert. Israel traf nach Belieben und versagte den Gastgebern einfache Punkte. Zur Pause standen die Deutschen mit dem Rücken zur Wand und lagen deutlich mit 35:54 hinten.

Patrick Dirksmeier

Mit einer völlig anderen Körpersprache kehrte das Team aus der Kabine zurück und startete im zweiten Durchgang eine furiose Aufholjagd. Um die 33. Minute herum sorgten Dreier von Akpinar und Schröder für Hoffnung und die Leipziger Arena peitschte das Team an, das Spiel auszugleichen.

Beide Teams verpassten es, eine Vorentscheidung herbeizuführen und mussten folgerichtig in die Verlängerung, wo Akpinar und Kleber mit zwei Dreiern die Israelis schockte und Benzing den Deckel per „Fade-away“ drauf machte. Das Ticket für China war gebucht.

In den beiden bevorstehenden Spielen gegen Estland und Griechenland geht es nun um eine perfekte Ausgangsposition für das DBB-Team in der ersten Runde der Weltmeisterschaft. „Wir haben in der Qualifikation häufiger zurückgelegen und immer wieder einen Weg zurück in die Spiele gefunden. Von diesem Spiel werden wir noch lange reden. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und sehr dankbar, dass meine Spieler immer bereit sind, alles für die Nationalmannschaft zu geben“, so Headcoach Hendrik Rödl nach dem Spiel.

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