Rolf Beyer ist als Geschäftsführer der Bamberger Basketball GmbH entlassen worden. Grund seien finanzielle Unregelmäßigkeiten.

Rolf Beyer wollte den Verein auf eigenen Wunsch zum 1. Januar 2019 verlassen. Nun ist ihm die Bamberger Basketball GmbH zuvorgekommen und hat dem Geschäftsführer fristlos gekündigt.

In einem kurzen Statement sind „finanzielle Unregelmäßigkeiten“ seitens der Basketball Spielbetriebs GmbH angegeben worden. In einem Zusatz jedoch spricht der Vorstand gar von einer drohenden Insolvenzsituation, die nur durch den Einsatz von unplanmäßigen Geldmitteln einiger Sponsoren verhindert werden konnte.

Zitat aus Bamberg: „Nur durch fortwährende finanzielle Unterstützung durch die Brose Gruppe und den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek persönlich – außerhalb der erheblichen Sponsoringleistungen – kann die Gesellschaft vor einer Insolvenz bewahrt werden.“

Von der Basketball Bundesliga gibt es gegenüber der Basketball-Zeitschrift „BIG“ nur eine kurze Stellungnahme: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Bamberger unabgestimmt mit dem I-Wort hantieren. Wir können das momentan nicht nachvollziehen, uns überrascht der ganze Vorgang. Wir werden Bamberg heute zu einer Stellungnahme auffordern und dann entsprechend darauf reagieren.“

Patrick Dirksmeier

Wie viel von diesem Statement jedoch an die Öffentlich gelangen wird, ist unterdess unklar. Derzeit wird in der Szene viel spekuliert und man muss mit den Informationen derzeit vorsichtig umgehen.

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