Die Deutsche Basketball Nationalmannschaft hat sich im Spiel gegen Estland nicht die Blöße gegeben und gewann nur wenige Tage nach der knappen Niederlage in Griechenland (84:92) mit 87:70. Bester Werfer im deutschen Team war Johannes Thiemann mit 16 Punkten.

„Die Estländer sind nicht mehr zu vergleichen mit dem Team aus dem Hinspiel“, so Hendrik Rödl vor der Begegnung warnend. Der Letztplatzierte der Gruppe L sollte somit kein Selbstläufer sein und das Team brachte von Beginn an konzentrierte Aktionen auf das Parkett in Ludwigsburg.

Neben Griechenland ist das DBB-Team bereits für die kommende Weltmeisterschaft qualifiziert und darf sich, wenn sie den Gruppensieg haben möchte, keine Niederlage mehr erlauben. „Wir wollen die bestmögliche Ausgangslage für das Turnier in China“, so das Team unisono. Ohne die Euroleague und NBA-Stars musste der Bundestrainer, wie schon gegen Griechenland, auf die Jugend setzen. So kamen Sid-Marlon Theis (Science City Jena) und David Krämer (ratiopharm Ulm) zu ihren ersten Einsätzen im Dress des Nationalteams.

Vor 3.491 Zuschauern zeigte das Team über die gesamte Distanz eine ordentliche Leistung und kann so im Kampf gegen die Griechen im Rückspiel (24. Februar in Bamberg) den Gruppensieg einfahren. Zuvor jedoch geht es zu den Israelis, die nur knapp zu Hause in der Verlängerung geschlagen werden konnten.

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Patrick Dirksmeier

(c) Hans-Walter Tschirley

Henrik Rödl: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die nach dem Spiel in Griechenland genau die richtige Antwort gegeben hat. Es war ganz egal, welche Spieler auf dem Feld standen, es war immer eine echte Mannschaft, die hart gearbeitet und richtig gut performed hat. David Krämer war nur einen Tag bei uns und hat uns heute in einer schwierigen Phase sehr geholfen. Wir haben die Rebounds kontrolliert und ich freue mich auch sehr für Karim Jallow, der vor eigenem Publikum eine sehr gute Vorstellung gezeigt hat. Wir haben einen riesigen Kader und ich werde jetzt alle Spieler weiter beobachten und mit ihnen in Kontakt bleiben. In den kommenden neun Monaten bis zum World Cup wird viel passieren.“

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