In der easyCredit Basketball Bundesliga musste der Spielleiter nach einer Tätlichkeit des Gießeners David Bell durchgreifen. Bonn zieht unterdessen Konsequenzen aus der anhaltenden Flaute und wirft zwei Coaches raus.

Spielleiter sperrt Gießens David Bell für ein Spiel / Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro

Der Spielleiter der easyCredit Basketball Bundesliga (easyCredit BBL), Dirk Horstmann (Kamen), hat den Spieler David Bell (Giessen 46ers) gesperrt. Der Spieler wurde in der Begegnung der Giessen 46ers gegen die BG Göttingen disqualifiziert.

Spielleiter sperrt Gießens David Bell für ein Spiel / Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro
Der Spielleiter der easyCredit Basketball Bundesliga (easyCredit BBL), Dirk Horstmann (Kamen), hat den Spieler David Bell (Giessen 46ers) gesperrt. Der Spieler wurde in der Begegnung der Giessen 46ers gegen die BG Göttingen disqualifiziert.

Bell erhält wegen einer Tätlichkeit gegen einen Spieler in einem minderschweren Fall eine Sperre von einem Pflichtspiel. Zudem wurde gegen ihn eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verhängt. David Bell steht somit seiner Mannschaft bei der bevorstehenden Aufgabe am Samstag, den 19. Januar, gegen die Basketball Löwen Braunschweig (17. Spieltag), nicht zur Verfügung.

Gegen die Entscheidung kann David Bell binnen drei Tagen Berufung einlegen. Wird der Entscheidung nicht abgeholfen, entscheidet das Schiedsgericht endgültig. Sollte ein Rechtsmittel eingelegt werden, führt dies nicht zu einer aufschiebenden Wirkung.

Patrick Dirksmeier

Der Entscheidung von Spielleiter Dirk Horstmann vorausgegangen war die Disqualifikation des Spielers Bell durch den Schiedsrichter Tamer Arik aufgrund eines Stoßes mit dem Unterarm/Ellenbogen gegen den Oberkörper (Brust) des Spielers Mihajlo Andric (Göttingen).

Quelle: easyCredit BBL

Baskets künftig ohne Krunic & James

(c) Michael Scheuermann

Die Telekom Baskets Bonn haben mit zentralen Personalentscheidungen ihren Kurs mitten in der Saison korrigiert: Ra’Shad James und Baskets verständigten sich im gegenseitigen Einvernehmen auf eine sofortige Vertragsauflösung. In der Trainerfrage „haben wir nach der mental und sportlich erneut desolaten Vorstellung im Champions League-Spiel gegen Fribourg keinen anderen Weg mehr gesehen, als Predrag Krunic zu beurlauben“, so Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich. Diese Entscheidung sei dem Club aus verschiedenen Gründen sehr schwergefallen.

Sport-Manager Michael Wichterich: „Wir gehen diesen Schritt, um etwas zu gewinnen. Aber wir verlieren mit Predrag auch einen Menschen und Trainer, der für zwei erfolgreiche Bonner Jahre steht und sich dabei wie kaum ein anderer mit den Telekom Baskets identifiziert hat. Unsere Spieler sind jetzt in der Pflicht, dieselbe Energie und Leidenschaft aufs Parkett zu bringen, die ihn auszeichneten.“

Der bisherige Co-Trainer Chris O’Shea übernimmt interimsweise die Headcoach-Position und leitet ab sofort das Training. Er wird gemeinsam mit Savo Milovic (Headcoach Team Bonn/Rhöndorf, JBBL) das Team beim Pokal-Halbfinale am Sonntag (Tipoff: 18:00 Uhr) in Bamberg coachen.

Krunic kam erstmals 1998 zu den Telekom Baskets und arbeitete zunächst unter Aufstiegstrainer Bruno Socé als Assistent, ehe er ab 2001 als jüngster Cheftrainer der Bundesliga verantwortlich an der Seitenlinie stand. Nach weiteren Stationen in der Bundesliga sowie im Ausland kehrte Krunic im Sommer 2016 drei Tage vor Saisonbeginn auf den #HEARTBERG zurück, als er kurzfristig für den krankheitsbedingt ausgefallenen Silvano Poropat einsprang. In dieser Spielzeit erreichte Bonn mit dem Einzug ins Halbfinale des FIBA Europe Cup das bislang beste internationale Ergebnis der Vereinsgeschichte. „Wir danken Predrag für die insgesamt 10 Jahre bei den Baskets. Sein Name wird immer mit unserem verbunden sein“, sagte Wiedlich.

Über weitere Personalentscheidungen werden die Baskets gemeinsam mit dem neuen Headcoach beraten und entscheiden. Wann dieser in Bonn die sportliche Regie übernimmt, lässt sich heute noch nicht absehen.

Quelle: Telekom Baskets Bonn

 

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