Bremerhaven gewinnt das dritte Spiel in Folge vor heimischer Kulisse, Ludwigsburg siegt im Sonntags-Krimi.

Ludwigsburg beendet Negativserie

Die MHP Riesen Ludwigsburg entführen einen 98:93-Erfolg bei den Giessen 46ers und feiern den ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge. Die Hessen hingegen sind seit nunmehr sieben Partien ohne Erfolgserlebnis.

Die 46ers erwischten den besseren Start, Ende des ersten Viertels schnappten sich aber die Ludwigsburger das Momentum. Da die Gäste im zweiten Viertel ihren Rhythmus von außen fanden, gingen sie mit einer 46:41-Führung in die Halbzeit. Dabei trumpften das Guard-Trio Jordon Crawford, Konstantin Klein und Lamont Jones sowie Center Owen Klassen auf.

Die Gäste behielten auch im dritten Durchgang ihren Offensivrhythmus bei. Anfang des vierten Viertels zogen die Schwaben auf 81:71 davon, um erstmals zweistellig zu führen. Mitte des Durchgangs schulterte Alen Pjanic die 46ers, die nach einem Dreier von Mahir Agva zum 90:90 ausglichen. Anschließend trafen aber die Gäste die besseren Entscheidungen, Marcos Knight netzte bei 27,5 Sekunden auf der Uhr den Dagger-Fadeaway zum 96:91 ein.

Bremerhaven weiter heimstark

Die Eisbären Bremerhaven haben im Abstiegskampf in die Spur gefunden: Das 88:67 (46:36) über die Telekom Baskets Bonn ist bereits der dritte Heimsieg in Serie.

Patrick Dirksmeier

Die Bonner mussten auch dieses Mal auf den erkrankten Josh Mayo verzichten, was vor allem Elston Turner zu freuen schien – denn der Bremerhavener Guard startete bravurös und markierte allein im ersten Viertel 13 Punkte und hatte somit gehörigen Anteil an der deutlichen 28:18-Führung der Eisbären nach dem ersten Viertel. Zwischenzeitlich zogen die Hausherren gar auf 17 Punkte Differenz davon, doch bis zur Pause konnten die Baskets den Rückstand wieder auf zehn Zähler verkürzen (36:46, 20.).

Mit einem guten Start in die zweite Hälfte erzwangen die Rheinländer dann direkt zu Beginn des dritten Viertels eine Bremerhavener Auszeit: 46:42 führten die Eisbären nämlich nach 90 Sekunden nur noch – und Bonn dunkte sich immer näher an den Ausgleich heran. Charles Jackson, Yorman Polas Bartolo und Co. ließen es krachen… doch dann fingen sich die Hausherren wieder. 58:48 (27.) hieß es kurz darauf wieder, ins Schlussviertel ging es gar mit 67:55. In den letzten zehn Minuten wurde das Anrennen der Bonner verzweifelter, doch Bremerhaven blieb nun cool und baute den Vorsprung Punkt um Punkt aus, ehe am Ende ein souveräner Heimsieg für die Eisbären zu Buche stand.

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga

Die weiteren Ergebnisse:

MHP Riesen Ludwigsburg vs. FC Bayern München 75:91
Science City Jena vs. Fraport Skyliners 72:78
BG Göttingen vs. Mitteldeutscher BC 78:92
ratiopharm Ulm vs. s.Oliver Würzburg 95:94
EWE Baskets Oldenburg vs. medi Bayreuth 90:81
Brose Bamberg vs. Crailsheim Merlins 101:92
FC Bayern München vs. Basketball Löwen Braunschweig 84:73

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