Albatrosse besiegen Donnervögel mit 89:67 – Berlin feiert vor 14.614 Zuschauern den zehnten Pokaltriumph

Finalfluch beendet: im sechsten Endspiel unter Trainer Aito holen die Albatrosse endlich einen Titel in die Hauptstadt. Es ist der zehnte Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Oldenburg kämpft lange, doch muss sich nach einem starken dritten Viertel der Berliner geschlagen geben.

Oldenburg begann wenig zurückhaltend, versuchte selbst das Spiel zu gestalten: nach neun Minuten führten sie dank guter Wurfauswahl 18:13, Berlin verkürzte allerdings mit sechs Punkten in der letzten Minute des ersten Viertels auf 19:20. Im zweiten Viertel gelang es den Donnervögeln erneut sich mit fünf Punkten in Front zu bringen (31:26). Berlin konterte auch dieses Mal souverän und Martin Hermannsson netzte vor der Halbzeit zwei Freiwürfe zum 40:43.

Nach der Pause starteten die Albatrosse mit einem 13:3-Lauf aus der Kabine und drehten den Spielstand zur ersten eigenen Führung seit dem ersten Viertel (53:46, 25. Minute). Beim Stand von 57:51 legten sie dann humorlos nach und beendeten das Viertel mit einem weiteren 8:0-Lauf (65:51). Oldenburg machte zu Beginn des Schlussabschnitts nochmals Druck: mit sechs schnellen Punkte von Rasid Mahalbasic und Braydon Hobbs drückten sie den Rückstand in den einstelligen Bereich (57:65, 31. Minute). Diesem Anrennen entgegneten die Hauptstädter mit eigenen sieben unbeantworteten Punkten zum 72:57. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen und die Albatrosse brachten den Triumph sicher über die Sirene.

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga

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