Was für ein Comeback nach mehreren Wochen Quarantäne: Phoenix Hagen gewinnt das erst dritte Saisonspiel mit 104:77 deutlich gegen die Gladiators aus Trier.

In der Pressemitteilung nur zwei Tage vor dem ersten Heimspiel sah man eine gewisse Unsicherheit bei den Verantwortlichen in Hagen. Die Vorbereitung lief gut und auch wenn man die ersten beiden Saisonspiele in Leverkusen und Nürnberg knapp verlor, war man im Flow. Das änderte sich allerdings schlagartig und das Team verbrachte fast den gesamten November aufgrund von Corona-Erkrankungen in Quarantäne.

Noch am Wochenende fiel das Spiel gegen Paderborn kurzfristig aus und erst am Montag gab es vom Gesundheitsamt grünes Licht für den Heimspiel-Start in die Saison 2020/21.

Für die Gäste aus Trier war der Auftritt jedoch auch kaum angenehm. Nach dem Anschlag einen Tag zuvor in der Trierer Innenstadt begann auch die Begegnung in der Krollmann-Arena mit einer Schweigeminute.

Die ersten Minuten dann zeigten die Gemüter beider Teams. Nervosität prägte aber nur die ersten drei Minuten. Dann drehte Phoenix auf.

Entscheidung bereits zur Halbzeit

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Die Gastgeber zauberten aus allen Lagen, während Trier wohl das Zielwasser im Bus liegen gelassen hatte. Der Abstand wuchs stetig und die Quoten beider Teams drifteten massiv auseinander. Bereits zur Pause war die Vorentscheidung an diesem Tag zu Gunsten der Hagener gefallen: 58:29

Zwar konnte Trier im zweiten Durchgang den Anschluss halten, zeigte aber nur wenig Anstalten, die Brechstange auspacken zu wollen. In den letzten fünf Minuten zauberte Hagen noch etwas und schraubte den Score nach oben.

Die Heimspiel-Premiere war gelungen.

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