Schwelm brauchte mehr als fünf Minuten um in die Begegnung gegen den ETV Hamburg hinein zu kommen. Am Ende jedoch war es ein Klassenunterschied.

Der ETV Hamburg hat es nicht leicht in der Pro B. Bislang haben die Eimsbütteler drei Siege aus 12 Spielen geholt und gelten in der Liga als „unbequem“.

Genau diese Tugend zeigten die Underdogs direkt zu Beginn der Begegnung bei den EN Baskets Schwelm, die ganze 5:30 Minuten benötigten, um den ersten Ball einzunetzen. Bis dahin war Hamburg auf 0:11 davongezogen. Falk Möller war wenig angetan von dieser Situation und musste so früh die erste Auszeit nehmen.

Die Hamburger sollten auch weiterhin Sand ins Getriebe der Schwelmer streuen, denn im Laufe der Begegnung packten Leonard Eckmann und Vladimir Migunov einige effektive Rebounds aus, während vorne Mubarak Salami mit 32 Punkten Alleinunterhalter der Gäste war.

Drei Spieler, mit denen die Gastgeber so ihre Mühen hatten. Auch wenn der beginn zerfahren war, so dominierten die Schwelmer, bis auf einige Passfehler, die Partie. Hamburg hatte zu wenig dagegenzusetzen. Drei Schlüsselspieler reichen nun mal in der zweiten Basketball Bundesliga nicht aus, um erfahrene Teams zu schlagen oder wirklich in Bedrängnis zu bringen.

wave.inc

Am Ende fiel das Ergebnis entsprechend deutlich mit 92:71 zu Gunsten der Schwelmer aus. Bester Scorer bei den Gastgebern war Nikita Khartchenkov, der seine Baskets nach dem Fehlstart mit einer Reihe Dreier auf die Siegerstraße brachte. Khartchenkov kam auf insgesamt 21 Punkte bei sechs Dreiern.

(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Sport Mobil