Die VfL SparkassenStars Bochum haben beim Nachholspiel in Schwelm einen 57:51 Arbeitssieg eingefahren.

Das war eine schwere Geburt. Der Tabellenführer hat sich in Schwelm von Beginn an schwer getan und sich von der langsamen Gangart der Schwelmer anstecken lassen. Dies führte zwar zum Versuch, ein konzentriertes Spiel aufzuziehen, jedoch auch zu vielen Fehlern im Passspiel.

Die EN Baskets konnten das schnelle Umschaltspiel der Bochumer effektiv stoppen. Das sorgte von Beginn an zu einem engen Spiel in Schwelm, was so gar nicht ins Schema der Bochumer passte.

Auch Spielführer Niklas Geske, der selber zwischen 2018 und 2019 für die Schwelmer auflief, konnte sein Spiel nur selten entfalten und biss sich an der engen Verteidigung seines Ex-Teams des Öfteren die Zähne aus.

Nur langsam konnte Felix Banobre sein Team auf diese Gangart einstellen. Erst nach der Halbzeitpause schien die Mannschaft dann auch eine Lösung gefunden zu haben und setzte sich langsam vom Gegner ab.

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(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Als der VfL mit 10 Punkten davongeeilt war, verpassten die Bochumer aber die Vorentscheidung. Plötzlich kamen die Schwelmer wieder isn Spiel und Bochum zeigte Schwächen im Abschluss. Aus einer 39:29-Führung wurde im Schlussviertel binnen fünf Minuten ein Zwei-Punkte Rückstand (41:39).

Bochum hatte allerdings nur kurz Schwierigkeiten, den Anschluss zu halten. Zwei Fehler der Schwelmer später tobte Falk Möller, Trainer der Schwelmer Baskets, der bemerkte, dass sein Team die Chance nicht nutzen konnte.

Schwelm packte für die letzten Sekunden erneut die Brechstange aus, konnte Bochum aber vom knappen Sieg nicht mehr abbringen.

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