„Wir wussten, dass wir Bochum nicht noch einmal mit der Zonenverteidigung überraschen können“, stellte Falk Möller nach dem Spiel seiner Baskets beim Tabellenführer in Bochum fest.

Tatsächlich plante Bochum im Rückspiel ein deutlich anderes Tempo gegen die Schwelmer ein, als noch vor gut zehn Tagen im Hinspiel. Dort fielen beim 51:57 die zweitwenigsten Punkte in dieser Pro B-Saison.

Schon früh musste Schwelm daher den Bochumern hinterherlaufen. Der Angriff der Schwelmer verpuffte nur allzu oft in einem Turnover, so dass man schon zur Halbzeit mit 39:53 hinten lag.

Dass es nicht mehr wurde hatte auch etwas damit zu tun, dass im zweiten Durchgang Montreal Scott endlich in Fahrt kam. Der Ex-Bochumer kam auf 21 Punkte und war somit immerhin für fast ein Drittel der Punkte seines Teams verantwortlich.

(c) Sebastian Sendlak

wave.inc

Bochum schaltete vor Allem im Schlussviertel einen Gang zurück, zeigte dabei aber auch leichte Konzentrationsschwierigkeiten und Undiszipliniertheiten, die spätestens in der Gruppenphase abzustellen sind. Das Erreichen dieser „Playoff-Runde“ ist den Bochumern bereits vor dem Spiel sicher gewesen. Jetzt aber ist auch der dritte Platz im Norden safe, während Schwelm auf Ausrutscher bei den TKS 49ers hoffen muss, die zwei Spiele weniger und zwei Punkte weniger auf dem Konto haben.

Sport Mobil