Nur drei Tage nach der 95:100 Niederlage in Tübingen konnte Phoenix Hagen im direkten Rückspiel gegen die Tigers mit 91:65 zurückschlagen.

Hagen war gewarnt. Die knappe Niederlage in Tübingen tat weh. Wollte und konnte man endlich den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren. Es waren die letzten sieben Minuten die Phoenix den Sieg kosteten.

Im Rückspiel am Mittwoch zeigten die Feuervögel daher von Beginn an eine druckvolle Leistung. Die ersten drei Minuten hatte Tübingen zunächst das Nachsehen, konnte dann aber zumindest kurzzeitig die Gastgeber in Schach halten. Phoenix zeigte sich im 1:1 extrem stark. Tübingen geriet so langsam unter die Räder.

Binnen fünf Minuten zog Phoenix auf zehn Zähler davon und hielt dieses Polster bis auf eine kleine Phase im zweiten Viertel aufrecht.

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Nach dem Seitenwechsel setzte Hagen nach, musste jedoch nach kurzer Zeit auf Jannick Lodders verzichten, der nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Feld verlassen musste. Tübingen konnte aus dieser Situation keinen Profit schlagen. Hagen spulte sein Spiel herunter und konnte unter Anderem mit Marcel Kessen unter dem Korb viele leichte Korbleger der Gäste verhindern.

Bereits am Samstag sind die Karlsruhe Lions zu Gast in der Krollmann Arena. Hagen ist auf dem drittletzten Platz der Pro A weiterhin in der Pflicht zu siegen. Gerade auswärts muss das Team an die Leistungen aus der heimischen Arena anknüpfen. Die Spiele gegen Tübingen zeigen deutlich, wie viel Potential in dem Team von Chris Harris steckt, aber zu selten abgerufen werden kann.

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