Die Entscheidung, welche Teams in der ersten Playoff-Gruppenphase teilnehmen dürfen, ist gefallen. Einzig die Abschlussplatzierungen der regulären Saison ist aufgrund mehrerer Nachholspiele noch offen.

Freude in Schwelm, Iserlohn und bei den TKS 49ers, hängende Köpfe in Köln. Die RheinStars hatten ihre letzte Chance auf die Playoffs durch eine 63:70-Pleite gegen Lok Bernau verspielt. Schwelm gewann mit 91:91 überraschend gegen den Tabellenzweiten aus Itzehoe, Iserlohn mit 87:80 gegen die BSW Sixers und die TKS 49ers holten sich den 87:85 Sieg gegen die Vize-Nordmeister aus Münster.

Beim Nord-Champion in Bochum war der Tabellenletzte aus Hamburg zu Gast. Der ETV zeigte vor Allem zu Saisonbeginn keine gute Leistung, machte aber in der zweiten Saisonhälfte mit einigen guten Spielen auf sich aufmerksam.

Der positive Trend sollte auch in Bochum zu erkennen sein. Zwar konnten die SparkassenStars bis ins dritte Viertel durchgehend die Führung behaupten, Hamburg lies aber nicht locker und stellte die zweite Garde der Bochumer vor eine schwierige Aufgabe.

Die Offensiv-Akteure aus dem Ruhrgebiet zeigten auch ohne Kilian Dietz und Julian Jasinski ihre Stärke. Auf der anderen Seite aber machte Mubarak Salami ordentlich Druck und wurde am Ende auch Topscorer seines Teams mit 31 Punkten und 10 Assists.

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Im Schlussviertel zeigte sich dann die Gefährlichkeit des Tabellenletzten. Hamburg steckte nicht zurück und überraschte Bochum mehrfach. Der Führungswechsel kurz vor dem Ende war eine logische Folge der guten Leistung der Hansestädter. Erst in den letzten Sekunden konnte Bochum die Entscheidung erzwingen und den 115:112 Sieg einfahren.

Bilder (c) André Steinberg / 101fire

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