Phoenix Hagen möchte in den letzten Partien Punkte holen. Gegen Kirchheim ging der Plan knapp auf. Jetzt aber gibt es nur noch Auswärtsspiele.

Die Saison ist so gut wie abgehakt für Phoenix Hagen. gerade auswärts hat man alles liegen gelassen. Im Spiel gegen die Kirchheim Knights stand Hagen erneut nicht als Favorit auf dem Court, präsentierte sich aber erneut stark und zäh in der Verteidigung.

Gleich zu Beginn wurde den Anwesenden klar, man an diesem Abend kaum einen Preis für das schönste Spiel vergeben würde. Die Knights holten früh die Brechstange raus und zeigten sich als unbequemer Gegner. Jedes Mal, wenn Phoenix sich offenbar absetzen konnte, schlugen die Gäste zurück. Mehrfach schien sich das Momentum zu drehen, jedes Mal allerdings fanden die Hagener früh genug ein Mittel gegen die Angriffe der Kirchheimer.

Als Hagen drei Minuten vor dem Ende auf erneut neun Zähler davonziehen konnte, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Wie aber auch in den vorhergegangenen Partien sorgten kleinere individuelle Fehler dafür, dass Kirchheim noch eine Chance witterte und zu Kontern begann.

Wie auch gegen Karlsruhe folgte ein Schluss-Krimi. Bei 40 Sekunden auf der Uhr war Phoenix im Angriff und hatte zwei Zähler Vorsprung. Zwei Fehlwürfe später blieben die Feuervögel aber in Ballbesitz. Bei vier Sekunden auf der Uhr blieb den Kirchheimern nur ein Foul. Joel Aminu konnte davon jedoch nur Einen versenken. Im anschließenden Angriff aber fehlte Karlo Miksic das notwendige Glück und die Punkte blieben in Hagen.

wave.inc

 

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