Der EHC Red Bull München startet schwach in den zweiten Teil der PENNY DEL. Nach der Niederlage gegen die Düsseldorfer EG ist es auch bei den Iserlohn Roosters einen Tag später nicht besser geworden.

Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München
23.03.2021 – Iserlohn Roosters  gegen den EHC Red Bull München
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Nachdem der EHC Red Bull München einen Tag zuvor gegen die Düsseldorfer EG mit 2:3 verloren hatte und auch die Iserlohn Roosters vom ERC Ingolstadt mit 3:7 abgewatscht worden sind, sollte es ein spannendes Spiel werden. Doch der Favorit aus München wirkte am 30. Spieltag in der PENNY DEL alles andere als fit. So ist das eingetroffen, was die Roosters am Liebsten zeigen: Ein schnelles Tor nach gerade einmal 66 Sekunden auf dem Eis. Joe Whitney findet Casey Bailey und der platziert den Puck zwischen den Pfosten von Danny aus den Birken.

Die Münchener wollen diesen Treffer jedoch nicht auf sich ruhen lassen und sind deutlich aktive vor dem Tor von Andy Jenike. Doch sie schaffen es nicht, diese Energie richtig zu bündeln und zu treffen. Stattdessen ergeben sich in den ersten zehn Minuten des Spiels zwei Mal Power Plays für die Sauerländer, was diese im zweiten Anlauf durch Alexandre Grenier verwerten können.

Ausgleich zwischen Roosters und EHC hat sich angedeutet

Nun kommt der EHC in Fahrt und schafft es, nachdem Steve Whitney zum zweiten Mal auf der Strafbank platz nimmt, den ersten Treffer auf das Scoreboard zu bringen. Torschütze ist Trevor Parkes in der 14. Spielminute. Der Ausgleich hingegen hat sich in einer aggressiven Spielweise vor dem Tor der Sauerländer angedeutet. In dieser Spielphase sind die Bayern schnell vor dem Tor und die Roosters passen nicht auf, sodass Jenike im Tor machtlos ist. Dadurch kann Daryl Boyle das 2:2 erzwingen. Mit eben diesem Spielstand geht es in die Drittelpause.

Nach dem Seitenwechsel überwindet Grenier erneut auf Zuspiel von Bailey und Joe Whitney erneut aus den Birken und erhöht auf 3:2. Wenige Sekunden später ist erneut der kleine Bruder von Joe Whitney wegen Beinstellen auf der Strafbank. Nun soll Yasin Ehliz den letzten Treffer für die Münchener erzielen. Nach dem Spiel sagt Ehliz im Interview mit Magenta Sport, dass zu wenig vor dem Tor getan worden sei und das mit Sicherheit noch besprochen würde.

München ist zu oft auf der Strafbank

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Auch die erneute Disziplinlosigkeit der Gäste kann die Reihe um J. Whitney, Bailey und Grenier erneut verwerten und in Überzahl auf 4:3 erhöhen. gut 30 Sekunden nach dem Treffer kann auch die zweite Reihe der Hausherren mit Marko Friedrich, Tim Fleischer und dem Torschützen zum 5:3, Jake Weidner, zuschlagen.

In den letzten 20 Minuten des Spiels haben die Münchener trotzdem versucht, irgendwie die Scheibe in das Tor zu bringen, doch das gelingt ihnen nicht. Stattdessen soll es dicke kommen. Mit der Erhöhung auf 6:3 durch Jens Baxmann ist das Spiel nun endgültig entschieden. Der EHC kann das Ergebnis weder korrigieren noch verschönern. So folgen zwei Treffer ins leere Netz, dass das Duell zum Schluss mit einer deutlichen 8:3 Niederlage endet.

Tore zwischen den Iserlohn Roosters und dem EHC Red Bull München:

1:0 (01:06) Bailey (J. Whitney, Reinhart), 2:0 (06:54) Grenier (J. Whitney, Bailey/5:4), 2:1 (13:26) Parkes (Ehliz, Voakes/5:4), 2:2 (15:09) Boyle (Parkes, MacWilliam), 3:2 (23:29) Grenier (J. Whitney, Bailey), 3:3 (24:22) Ehliz (Voakes, Bourque/5:4), 4:3 (30:33) J. Whitney (Grenier, Bailey/5:4), 5:3 (31:07) Weidner (Friedrich, Fleischer), 6:3 (43:16) Baxmann (Weidner, Fleischer), 7:3 (55:59) J. Whitney (Grenier, Bailey/EN), 8:3 (58:44) Ankert (Jenike/EN)

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