Die Bayer Gians Leverkusen konnten am Freitag auch das dritte Playoffspiel in der Pro A gewinnen. Gegen die Rostock Seawolves stand es nach 60 Minuten 85:77.

Im Gegensatz zum Spiel gegen Jena erwischte Leverkusen am Freitag nicht den besseren Start. Rostock zeigte von Beginn an Zähne und ging entsprechend körperbetonend ins Spiel. Es brauchte eine Zeit lang, ehe die Gastgeber das Zepter übernehmen konnten und das Spiel ausgeglichener gestalteten.

In der Mitte des zweiten Spielviertels sollten sich die Bemühungen tatsächlich auszahlen und Leverkusen begann das Spiel zu dominieren.

Die Halbzeitpause allerdings gab den Gästen wieder Aufwind. Der Vorsprung der Giants schrumpfte stetig und Rostock sicherte sich zu Beginn des Schlussabschnitts wieder die Führung in einer weiterhin völlig offenen Partie.

Die harte Gangart des Teams von Dirk Bauermann allerdings wurde jetzt zum Faktor: Mit Chris Carter musste der zweitbeste Scorer der Seawolves mit fünf Fouls den Court verlassen und bei einer Freiwurfquote von 95 % bei den Giants gehörte die Schlussphase klar den Leverkusenern. Auch so zeigten sich die Gastgeber sicherer. 64% Trefferquote in der Zone standen nur 46% bei den Rostockern gegenüber. Nur aus der Distanz konnte Leverkusen an diesem Abend nicht überzeugen. Nur 7 von 21 Versuchen fanden den Korb der Gäste.

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(c) André Steinberg

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