Gleich drei Spiele in der Pro A wurden am vergangenen Wochenende Corona bedingt abgesagt. In Leverkusen taten sich die Giants schwer gegen den Tabellenletzten aus Ehingen.

Schon vor der Saison wurde das Team Ehingen Urspring als Underdog in der zweiten Barmer Basketball Bundesliga gehandelt. Mit neun Niederlagen aus Neun Spielen reiste man nun nach Leverkusen, wo eines der statistisch stärksten Teams auf Ehingen wartete. Eine klare Sache, zumindest auf dem Papier.

In der Realität sah es definitiv etwa anders aus. Nach einem wenig überraschenden guten Start der Bayer Giants in den ersten fünf Minuten griffen die Angriffe der Gäste. Munis Tutu, als Topscorer des Teams sorgte mehrfach für Gefahr unter dem Korb. Auch aus der Distanz sorgten die Ehinger dafür, dass der Führung der Gastgeber übersichtlich blieb. Mit nur einem Zähler Rückstand ging es in die Kabinen (51:50).

Das Team von Felix Czerny hatte sich richtig was vorgenommen. In der stärksten Phase der Ehinger, direkt nach dem Seitenwechsel bekamen die Giants vor Allem aus der Distanz nicht viel auf die Kette, so dass sich Ehingen einen Vorsprung erarbeiten konnte. Insgesamt war die Dreierquote bei den Giganten mit 38 % überschaubar.

Erst sechs Minuten vor der Schlusssirene konnte auch Hansi Gnad seine Verteidigung wieder auf Kurs bringen. Die Gäste hatten plötzlich nichts mehr entgegenzusetzen und dank eines starken JJ Mann drehten die Giants die Partie erneut und fuhren einen, in der Höhe schon etwas überraschenden, 106:87 Erfolg ein.

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(c) Sebastian Sendlak

 

 

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