Spieltag 15 in der 2. Barmer Basketball Bundesliga ProA hat es in sich gehabt. Die VfL SparkassenStars Bochum haben das erste Derby gegen Phoenix Hagen gespielt. Die Giants Leverkusen haben die Römerstrom Gladiators Trier empfangen.

In der Bochumer Rundsporthalle ist es bis zum Schluss ein enges Spiel geworden, bei dem am Ende Unkonzentriertheit den Sieger stellen soll. Doch zurück zum Anfang. Einen Tag vor Heilig Abend haben die VfL SparkassenStars Bochum Phoenix Hagen empfangen. Hier haben die Bochumer auf einen größeren Kader zurückgreifen können, aber hat man den Spielern angemerkt, dass ihnen die gesundheitlichen Schwierigkeiten der letzten Wochen noch in den Knochen stecken.

Auch eine Neuverpflichtung gibt es aufseiten der SparkassenStars hat es gegeben. Terrel Vinson verstärkt den VfL nun. Für Niklas Geske muss es ein besonderes Spiel gewesen sein, denn er hatte selbst bei den Feuervögeln in der 1. Basketball Bundesliga gespielt. Allerdings hat Geske gerade einmal zehn Punkte holen können.

Gestartet sind die Hausherren zwar gut, doch schnell ist klar geworden: Hagen will den Sieg, was sich deutlich in den ersten 20 Minuten des Derbys zeigt. 35:43 ist ein deutliches Ergebnis zur Halbzeit. Bochum läuft hinterher und es soll am Ende zu spät sein. Denn gerade in den letzten Spielminuten des Duells ist es noch einmal spannend geworden, als Phoenix gerade einmal einen Punkt Vorsprung hat.

Lars Kamp hätte den ersten Freiwurf, wie den zweiten hinterher, treffen müssen. Dann wäre es in der Rundsporthalle in die Verlängerung gegangen. Aber dem ist nicht so gewesen. Stattdessen holen sich die Hagener 83:81 den Sieg, weil die Bochumer letztlich zu Schluss zu viele Fehler unter dem Korb gemacht haben.

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Trierer Aufholjagd kommt zu spät

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Nach einem verhaltenen Beginn vor 666 Zuschauern in der Ostermann-Arena kamen die Hausherren besser ins Spiel und erspielten sich einen komfortablen Vorsprung von 27 Zählern.

Beide Teams leisteten sich Abspielfehler, die jedoch bei Trier überhand nahmen. Auch Coach van den Berg konnte mit seinen Stellschrauben bis ins dritte Viertel kaum etwas ausrichten. Beim Tempo-Basketball hatten die Giants deutlich die Nase vorn.

Quentin Goodin drehte bei den Gastgebern mächtig auf und erzielte 21 Zähler. Auch Geburtstagskind Spencer Reaves trug 17 Punkte und sieben Rebounds zum Sieg bei.

Im Schlussabschnitt konnte das Team von Hansi Gnad noch einmal einen Gang zurückschalten. Trier holte auf, konnte jedoch den enormen Rückstand nicht mehr aufholen. In der letzten Sekunde sorgte JJ Mann mit seinem Dreier für den 90:76 Siegtreffer.

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