Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg (Foto: Jenny Musall)
Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg

Foto: Jenny Musall

Zuletzt geändert: 11. Oktober 2026Von Schlagwörter: ,

In der Eissporthalle Iserlohn sichern sich die Roosters zwei Punkte gegen die Grizzlys Wolfsburg. Nach einem Rückstand dreht das Team die DEL-Partie in der Overtime.

Am Seilersee stehen die Iserlohn Roosters nach dem 4:11 bei den Straubing Tigers unter erheblichem Zugzwang. Die geforderte Reaktion der Sauerländer lässt zunächst auf sich warten, da die Gäste früh Druck aufbauen. Dennoch fängt sich die Mannschaft von Trainer Stefan Nyman vor heimischer Kulisse rechtzeitig. Mit dem Erfolg verlässt der IEC den letzten Tabellenplatz der Penny-DEL.

Die Gäste aus Niedersachsen bestimmen über weite Strecken die Anfangsphase des Spiels. „Wir sind meiner Meinung nach gut gestartet und haben viel Druck gemacht. Ich glaube, wir haben den Ton angegeben. Wir wussten, dass die Iserlohner auf ihre Chancen warten. Aber ich glaube, wir sind ruhig geblieben“, sagt Wolfsburgs Fabio Pfohl gegenüber Magenta TV. Hendrik Hane im Iserlohner Gehäuse sieht sich von Beginn an ständigen Schüssen ausgesetzt. Die Sauerländer lauern geduldig auf ihre ersten Gelegenheiten zur Entlastung.

Wolfsburg setzt Treffer in der Eissporthalle Iserlohn

Entsprechend ist der mittlere Spielabschnitt der der Niedersachsen gewesen. Nach einem Faustkampf zwischen Luis Schinko und Daniel Neumann trifft Tyler Morley mit einem Extra-Angreifer auf Vorlage von William Graber und Justin Feser zum 1:0. Kurz vor der Drittelpause muss Ross Mauermann wegen unnötiger Härte auf die Strafbank. Tyler Gaudet baut die Führung der Niedersachsen mit einem Unterzahltor zum 2:0 weiter aus. Die Hausherren lassen sich davon in der Kabine keineswegs entmutigen.

Trotz des Rückstands bewahren die Roosters vor dem Schlussdrittel die Ruhe. „Nach dem Shorthander wussten wir, wir haben gut gespielt“, sagt Colin Ugbekile nach der Begegnung im Interview mit Magenta TV. So blickt die Mannschaft vor heimischem Publikum nicht auf die Anzeigetafel, sondern setzt ihren Plan konsequent fort. Mit großem Selbstvertrauen starten die Iserlohner anschließend in den letzten Durchgang.

Colin Ugbekile entscheidet die DEL-Partie am Seilersee

Daniel Neumann bringt das Team in der 44. Spielminute heran, während Wolfsburgs Dustin Strahlmeier im Tor machtlos bleibt. Gut sechs Minuten später erzielt Justin Scott den verdienten 2:2-Ausgleich für den IEC. „Wir haben viel Druck gemacht und waren in dem letzten Drittel die bessere Mannschaft“, resümiert Iserlohns Trainer Stefan Nyman die Wendung. Nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten geht es beim ausgeglichenen Stand direkt in das SuddenDeath.

Eine Unsportlichkeit von Lester Lancaster beschert den Sauerländern eine Überzahl auf dem Eis. Colin Ugbekile nutzt das Powerplay und lässt die 4.452 Zuschauer in der Halle jubeln. „Im letzten Drittel haben sich die Roosters zurückgekämpft und am Ende verdient gewonnen. Man muss lernen, mit solchen Situationen zurechtzukommen“, sagt Gästetrainer Tyler Haskins. Auch Nyman freut sich über den Extrapunkt und lobt sein Team. „Das war ein starkes Comeback und auch der Kampfgeist war da. Wir haben uns dann in die Overtime gerettet und verdient gewonnen“, sagt der Trainer der Sauerländer abschließend.

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Bilder: Sebastian Sendlak

Tore zwischen den Iserlohn Roosters und Grizzlys Wolfsburg am 8. Spieltag in der Penny DEL 2026/27

0:1 (24:56) Morley (Graber, Feser; EA-PP)
0:2 (38:31) Gaudet (SH1)
1:2 (43:14) Neumann (Krauß, Lobach)
2:2 (49:30) Scott (Krauß, Boland)
3:2 (62:29) Ugbekile (Boland, Neumann; PP1; GWG)

Weitere Ergebnisse am 8. Spieltag in der Penny DEL 2026/27

Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin: 0:3
Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers: 4:2
Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München: 3:4
Krefeld Pinguine – Augsburger Panther: 1:2
ERC Ingolstadt – Löwen Frankfurt: 2:3 (SO)
Adler Mannheim – Straubing Tigers:

Spiele am 9. Spieltag in der Penny DEL 2026/27, Freitag, 19.10.2026, 19:30 Uhr

Grizzlys Wolfsburg – Krefeld Pinguine
Augsburger Panther – Adler Mannheim
Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt
Pinguins Bremerhaven – Nürnberg Ice Tigers
Löwen Frankfurt – Straubing Tigers
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München
Iserlohn Roosters – Kölner Haie

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