Die Entscheidung um die Weltmeisterschaft in der Formel 1 zwischen dem Engländer Lewis Hamilton und dem Deutschen Nico Rosberg wird auf das letzte Rennen in Adelaide (AUS) vertagt. In Brasilien kam Rosberg als WM-Führender nur auf dem zweiten Rang ins Ziel, während sein einziger Verfolger Hamilton ganz oben auf dem Siegerpodest stehen durfte. Hinter den beiden Mercedes-Piloten komplettierte der niederländische Red Bull-Pilot Max Verstappen das Podium.

Sintflutartige Regenfälle sorgten bereits für Probleme beim Start. Schon in der Einführungsrunde krachte es und der Franzose Romain Grosjean war raus, bevor das Chaos erst richtig losging. Aufgrund des Unfalls wurden die ersten sieben Runden unter Safety-Car gefahren und auch im Anschluss sorgten fünf Safety-Car-Phasen und zwei Unterbrechungen für einigen Wirbel auf der Strecke. Während Rosberg Probleme hatte, seinen Teamkollegen von der Spitze des Feldes zu drängen, zeigte Verstappen eine furiose Aufholjagd und kam zwischenzeitlich sogar am Wiesbadener vorbei.

Diskussionen gab es nach dem Rennen, wo zum Beispiel Sebastian Vettel im Rückblick auf den tödlichen Unfall Bianchis 2014, die Rennleitung schwer kritisierte. Jules Bianchi war bei ähnlichen Bedingungen in Japan schwer verunglückt und im Krankenhaus verstorben.

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