Das Team von medi Bayreuth hatte bei ALBA Berlin nicht den Hauch einer Chance. Gerade einmal zwei Wochen nach dem Top-Four Pokalfinale gelang den Franken somit nicht die Revanche. Im Topspiel am Samstag konnten die Münchener in Ludwigsburg auftrumpfen und ebenfalls einen Sieg holen.

MHP Riesen Ludwigsburg vs. FC Bayern München 73:90 (32:43)
(c) Hans Walter Tschirley

Die Partie lebte zu Beginn eher von der Spannung als von schönem Spiel, war aber eng und hart umkämpft: 13 Ballverluste leisteten sich beide Mannschaften kombiniert im ersten Abschnitt, den die Münchener dank eines 6:0-Laufs am Ende mit einer 17:13-Führung beendeten. Das Spiel wurde im zweiten Viertel ansehnlicher, doch die Oberhand hatten auch weiterhin die Bayern: Langsam zogen sie den Ludwigsburgern, die offensiv nur selten in ihr Spiel fanden, davon, führten zur Pause mit 43:32.

In der Pause schien Sasa Djordjevic von seiner Mannschaft etwas mehr Flair verlangt zu haben, denn die Bayern zauberten nun: Alley-Oop hier, Alley-Oop da, Alley-Oop dort… vor allem Devin Booker und Jared Cunningham bewarben sich mehrfach mit Nachdruck um einen Platz in der Top 10 von Telekom Basketball. Mit 70:53 für den Tabellenführer ging es in die letzten zehn Minuten. Schrecksekunde für die Münchener: Jared Cunningham stieß mit knapp sieben Minuten auf der Uhr mit seinem Knie gegen das von Adam Waleskowski und blieb zunächst liegen, konnte dann aber selbst zur Bank gehen. Ohne ihn reichte es aber nicht mehr für ein Comeback der Gastgeber: Zwar konnte Bayern sich nie allzu sicher sein, blieb aber bis zum Ende souverän in Führung und siegte am Ende verdient.

Bilder aus Ludwigsburg:

Patrick Dirksmeier

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(c) Hans Walter Tschirley
ALBA Berlin vs. medi Bayreuth 100:68 (47:38)

Bei den Gastgebern kam Point Guard Peyton Siva von der Bank: Der US-Amerikaner musste in den letzten Tagen aufgrund eines Magen-Darm-Virus’ mit dem Training aussetzen, wollte sich das Spiel aber keinesfalls entgehen lassen. Doch auch mit dem serbischen Nationalspieler Stefan Peno in der ersten Fünf lief es für den Hauptstadt-Klub gut: 25:20 hieß es nach den ersten zehn Minuten. Das zweite Viertel nutzten die Albatrosse dann, um sich langsam von den Oberfranken abzusetzen: Angeführt von Youngster Tim Schneider (10 Punkte in der ersten Hälfte) erarbeiteten sie sich eine 47:38- Führung zur Pause.

Und auch wenn Bayreuth kämpfte, die Berliner spielten souverän ihr Spiel weiter: Marius Grigonis netzte mit einem Jumper das 60:44 (26.) ein und zwang Raoul Korner zur Auszeit. Die zahlte sich aber nicht aus – beim 70:46 hatten die Berliner einen 18:2-Run auf das Parkett gelegt und die Partie souverän im Griff. So wurde das Schlussviertel zu einem Schaulaufen für die Albatrosse, die bis in die letzten Sekunden nie vom Gas gingen und weiter Tabellenführer Bayern München im Nacken sitzen.

Die weiteren Ergebnisse:

Eisbären Bremerhaven vs. Telekom Baskets Bonn 73:89
BG Göttingen vs. Walter Tigers Tübingen 95:75

Quelle: easyCredit Basketball Bundesliga

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