Der FC Bayern München hat sich nach 1954, 1955 und 2014 seine vierte Deutsche Meisterschaft gesichert. Mit einem deutlichen 106:85 bezwang das Team ALBA Berlin im fünften und entscheidenden Spiel.

FC Bayern München vs. ALBA Berlin 106:85 (58:39)

München legte im ohrenbetäubenden Lärm des mit 6.500 Zuschauern ausverkauften Audi Domes vor, führte nach einem Dreier von Nationalspieler Danilo Barthel mit 8:3 (4.). Vor allem Devin Booker war auf Münchener Seite brandheiß: Gleich zwei Mal stopfte der big man der Bayern nach Pass von Anton Gavel den Ball durch die Reuse. Berlin konterte mit zwei Dreiern von Kapitän Niels Giffey, lag aber nach dem ersten Viertel 19:32 in Rückstand – auch, weil die Albatrosse zu diesem Zeitpunkt keinen ihrer gerade einmal zwei Zweierversuche getroffen hatten. Die Münchener ließen auch im zweiten Viertel nicht nach: Bayern dominierte das Spiel, zeigte immer wieder spektakuläre Aktionen und führte zur Pause souverän mit 58:39.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste von der Spree besser ins Spiel: Mit einem 10:2-Run eröffneten sie das dritte Viertel und zwangen die Münchener schon nach drei Minuten zu einer Auszeit (49:60, 23.). Doch die Hausherren konnten sich dem Ansturm der Berliner erwehren und bauten die Führung wieder aus: Als Nihad Djedovic mit der Schlusssirene des dritten Viertels das 86:61 erzielte, war das die Vorentscheidung.

Denn auch, wenn die Berliner aufopferungsvoll kämpften: München ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Barthel erzielte zweieinhalb Minuten vor Schluss das 101:79 und begrub damit endgültig alle Hoffnungen der Berliner auf ein spektakuläres Comeback. Wenig später sorgte die Schlusssirene für Jubelstürme bei den Münchener Fans, während sich die Albatrosse von ihren 700 mitgereisten Fans Trost spenden ließen, ehe beide Fanlager den unterlegenen Berlinern mit gemeinsamen „ALBA Berlin“-Sprechchören Respekt zollten.

Patrick Dirksmeier

Quelle: easyCredit BBL

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