Am 22. Spieltag in der Penny DEL konnte sich Köln durch ein starkes erstes Drittel den Sieg gegen Bietigheim sichern. In Iserlohn war ein Angstgegner zu Gast.

Das Spiel der Kölner Haie gegen die Bietigheim Steelers aus dem September hatte wohl noch Jeder im Kopf. Damals siegten die Gäste noch im Penaltyschießen, nachdem die Haie eine 2:0 Führung aus den ersten 11 Minuten auf die leichte Schulter nahmen und vom Aufsteiger dafür bestraft wurden.

Auch an diesem Spieltag zunächst ein ähnliches Bild, wobei Bietigheim mehr Druck abbekam und Köln im ersten Drittel derart aufs Gas trat, dass die Begegnung bereits nach 20 Minuten entschieden war.

Pascal Zeressen wurde für sein 500. DEL-Spiel ausgezeichnet (c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Jon Matsumotos 1:0 in der 6. Minute eröffnete das Schützenfest. Dem sehenswerten Treffer der Kölner #10 folgten Maximilian Kammerer, Luca DuMont und Mark Olver.

Bietigheim war sichtlich schockiert und hatte Mühe ins Spiel zu finden. Auch ein Wechsel des Goalies war an diesem Tag nicht möglich, da sich Sami Aittokallio als eigentlicher Starter beim Aufwärmen verletzte und dem Team nicht zur Verfügung stand.

wave.inc

Die Steelers gaben sich dennoch nicht auf. Im zweiten Spielabschnitt schien Köln ein wenig die Handbremse angezogen zu haben, dominierte jedoch weiterhin die Partie. Einzig einige wenige Konter waren den Bietigheimern erlaubt. Benjamin Zientek konnte so den 1:4 Anschlusstreffer in der 31. Minute erzielen.

Nur drei Minuten nach diesem Powerplay-Treffer der Gäste konnte auch Köln durch Maurice Edwards den alten Abstand wieder herstellen. In er Verteidigung aber wurde Köln plötzlich unvorsichtig. CJ Stretch nutzte eine weitere Konter-Aktion für das 2:5 aus der Sicht der Steelers.

Kaum aus der Kabine mussten zunächst Pascal Zerressen, der sein 501. Spiel bestritt und anschließend Andreas Thuresson auf die Bank. Mitchell Heard nutzte diese Powerplaychance zur 3:5 Ergebniskorrektur. Von nun an drehte Köln noch einmal auf und nahm durch Marcel Barinka und dem Geburtstagskind Marcel Müller zwei Gastgeschenke dankend zum 7:3 Endstand an.

« von 2 »

(c) Sebastian Sendlak / DeFodi Images

Iserlohn Roosters unterliegen kampfstarken Pinguinen

Iserlohn Roosters gegen Krefeld Pinguine am 19. November 2021.
Sena Acalotse (Iserlohn Roosters) und Maximilian Glässl (Krefeld Pinguine) im Zweikampf.
(Foto: Jenny Musall/DeFodi)
.

Nein, der Lieblingsgegner sind bei den Iserlohn Roosters nicht die Krefeld Pinguine. Die Gäste hingegen scheinen die Eissporthalle am Seilersee zu mögen, denn auch in dieser Saison haben sie ihren ersten Sieg ausgerechnet gegen die Sauerländer geholt. Entsprechend ist die Vorfreude auf das Spiel gewesen.

So ist es gekommen, dass die Mannschaft von Boris Blank den ersten Treffer auf die Anzeigentafel bringt. Lucas Lessio trifft Andy Jenike am Rücken und schon ist der Puck über der Linie. Später wird aufseiten der Krefelder dieser Treffer als Motivationsschub bezeichnet. Zwar haben die Roosters die besseren Chancen auf dem Eis, aber die Verwertung ist gleich null. Da helfen auch nicht die 68-45 Schüsse am Ende des Spiels und der versöhnliche Treffer im letzten Spielabschnitt. Die Roosters sind nicht schnell genug auf dem Eis und nicht am Gegner, sodass die Pinguine vor dem Tor leichtes Spiel haben.

Das 1:3 fällt für die Roosters in der 48. Spielminute. Ryan O’Connor und Casey Bailey machen die Vorarbeit und Hubert Labrie überwindet dann einen starken Shilin im Tor. Bei noch gut 3:30 auf der Uhr verlässt Jenike seinen Kasten, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Treffer für den IEC möglich zu machen. Doch das soll nicht sein. Stattdessen sorgt Alexander Blank wenige Sekunden, nachdem Jenike das Eis verlassen hat, für den Endstand von 1:4.

„Wir hätten unsere Chancen besser nutzen können und auch für mehr Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen müssen“, sagt Brent Aubin nach dem Spiel im Interview mit Magenta TV. Für den Goalie der Gäste findet er jedoch lobende Worte, da dieser die Krefelder im Spiel gehalten hat.

Für die Iserlohner geht es am Sonntag, 21. November zu den Bietigheim Steelers. Bully ist bereits um 14 Uhr. Auch die Krefeld Pinguine haben am Sonntag das nächste Auswärtsspiel. Sie müssen um 19 Uhr bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven aufs Eis.

Die weiteren Ergebnisse:

Grizzlys Wolfsburg vs. Augsburger Panther 3:1
Düsseldorfer EG vs. Schwenninger Wild Wings 2:3
Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. ERC Ingolstadt 0:1
Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 3:1
Nürnberg Ice Tigers vs. EHC Red Bull München 2:4

Sport Mobil