Nach einer Corona-Pause von zwei Jahren hat der Deutsche Lacrossverband die Deutsche Meisterschaft beim KKHT Schwarz-Weiss Köln am letzten Wochenende ausrichten lassen.

Die besten vier Herren- und Damenteams der Saison 2021/22 trafen dazu für die Endrunde aufeinander. Im Halbfinale mussten wir gegen die Gastgeber aus der Domstadt ran. Mit einem Endstand von 12:7 schieden wir aus dem Rennen um die Meisterschaft aus.

Im zweiten Halbfinale traf der amtierende Deutsche Meister HTHC Hamburg Warriors auf das junge Team des SC Frankfurt 1880. In einem packenden Spiel gewannen die Lacrosser aus Frankfurt mit einem Tor im Sudden Death (Golden Goal in der Verlängerung) 9:8.

Damit stand die Partie im kleinen Finale im Spiel um Platz drei fest. Der Berliner HC  gegen den Ligarivalen HTHC Hamburg Warriors. Bei zwei Siegen aus insgesamt drei Begegnungen in der Saison 2021/22 gingen die Hamburger mit einem leichten Vorteil in die Partie.

Der gegenseitige Respekt spiegelte sich im Spielstand nach dem ersten Viertel wider. Mit nur einem Treffer durch den HTHC ging es in die erste Viertelpause. Die im Halbfinale unscheinbare Berliner Defense, zeigte in diesem Spiel ihre gewohnte Stärke: Koordiniertes und hartes Spiel gegen den Mann. Im Fastbreak (schnellen Gegenstoß) wurden jedoch viele Chancen vergeben. Der Ausgleich gelang daher erst kurz vor Spielende. In den letzten Spielminuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften hielten sich die Möglichkeit mit einer Medaille aus Köln abzureisen offen. Mit einem Schuss in letzter Spielsekunde gingen am Ende die HTHC Hamburg Warriors mit einem Sieg von 6:5 vom Platz.

Glückwunsch an die Herren des SC 1880 Frankfurt zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2022.

München holt erneut Damen-Titel

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Bei den Damen konnte sich am Samstag München gegen Hannover mit 13:7 durchsetzen. Im Anschluss schlugen die Hamburgerinnen die Gastgeberinnen aus Köln mit 12:8. Köln gelang vor heimischer Kulisse am Sonntag nicht der gewinn des dritten Platzes. das team verlor knapp mit 6:9.

Im Finale standen sich somit München udn Hamburg gegenüber. In drei knappen Vierteln konnte München einen Zwei-Tore Vorsprung herausholen. Im Schlussviertel hielt die Verteidigung dann stand und entschied den letzten Spielabschnitt mit 2:0 für Sich. Am Ende stand es 10:6 für die favorisierten Münchenerinnen, die sich den Titel sicherten.

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